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Die Jahresfahrt 2006 führte die Teilnehmer vom 26.-30. April in die Camargue. Schon der Beginn war verheißungsvoll: Das Hotel in Fourques nahe Arles überrasche bei unserer Ankunft mit einem Swimming-Pool. Nach der langen Anfahrt und nach den einzelnen Exkursionen genau das Richtige! Und wer befürchtet hatte, ein französisches Frühstück wurde sich in einer Tasse Café au lait, einem Croissant, einer Galoises und einer Tageszeitung erschöpfen, wurde enttäuscht. In unserem Hotel waren wir sehr gut versorgt!
Von Arles ausgehend, bestaunten wir unter sachkundiger Führung die Sümpfe der nahegelegenen Camargue. Mit halbwilden Pferde und Stieren, Scharen von Flamingos, Reisfeldern und Salinen beeindruckte uns dieses Naturschutzgebiet. Avignon mit der Brücke “Pont Bénézet”, den Stadtmauern (remparts), dem Papstpalast und Marseille mit dem Vieux Port, der Seefahrerkathedrale, der Gefängnisinsel “Château d´If” (und für Busfahrer: mit den Baustellen zur Errichtung eines Straßenbahnnetzes) waren lohnenswerte Ziele in der näheren Umgebung. Einer durfte natürlich nicht fehlen: der Mistral. Ständig umgab uns der nach dem provencalischen Heimatdichter benannte und das Rhônetal hinabfegende Wind.
“Wer Paris mit all seinen Kunstschätzen gesehen hat, aber nicht die Felsen von Cassis, der hat nichts gesehen” sagte Fréderic Mistral vor 100 Jahren über seine Heimat. Eine Bootsfahrt von La Ciotat nach Cassis (für die meisten, aber nicht alle, war sie lustig) führte uns am Fuß des fast 400 Meter hohen “Cap Canaille”-Felsens vorbei nach Cassis und zu den Calanques, den fjördartigen Buchten mit glasklarem Wasser und überwältigenden Felswänden.
“Alles antreten zum Pressefoto!” - Große Verwunderung herrschte, als diese Meldung durch das Hotel ging. Der Grund: unsere Kollege Gilles Bienfait von der IPA-Verbindungsstelle Camargue hatte zu Beginn des gemeinesamen Abends einen Pressefotografen mitgebracht und so war später in der Zeitung “La Provence” eine Reportage über unseren Ausflug zu lesen.
Lässig und spontan zu sein, das lernten wir in diesen Tagen in Südfrankreich. Auf der Rückfahrt verpflegten wir uns selbst mit Baguette -sonntagmorgens natürlich frisch-, Käse, Oliven, Chorizo, Rotwein, .... Santé!
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